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Bericht 21. SPIN Workshop (09/08)

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern unsere 21. SPINS.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Vorträge vom 5. September 2008. Rechts auf dieser Seite können Sie die vollständigen Vorträge herunterladen.

Eclipse: vom Konsum zur Kreation

Open-Source-Software wird allgemein als einfacher und kostenloser Zugang zu Software Koponenten verstanden. In verschiedenen Industrien wie Banken, Versicherungen und Systementwicklung ist jedoch der Trend zu beobachten, das Open-Source-Community Paradigma dafür zu nutzen, gemeinsam Software zu entwickeln, zu pflegen und zu betreiben.

In dem Vortrag wurde das Eclipse Open-Source-Projekt als ein Beispiel genommen um zu beschreiben, wie Open-Source-Stiftungen, -Lizenzen und -Governance-Modelle sowie eine offene Architektur diese Gruppen mitsamt ihren Vorhaben unterstützen können. Zudem wurde ein kurzer Überblick über die Entwicklungs- und IP-Prozesse gegeben, die von der Eclipse Foundation genutzt werden, um es Unternehmen zu erleichtern, den Nutzen, der durch das Eclipse Open-Source-Projekt entsteht, zu erfassen.

Referent: Ralph Müller, Eclipse Foundation

Die Eclipse Rich Ajax Platform

Die Entwicklung leistungsfähiger und wartbarer Ajax-Applikationen steht im Fokus vieler aktueller IT-Projekte. In diesem Vortrag wurde der Lösungsansatz der Eclipse Rich Ajax Platform (RAP) vorgestellt, der auf die serverseitige Anwendung von Equinox Runtime Technologie setzt. Dabei wurde erläutert, wie Entwickler von der OSGi Bundle Technologie (Plug-ins) und dem wohlbekannten Workbench-Paradigma des Eclipse Entwicklungsmodels profitieren.
  
Desweiteren wurde darauf eingegangen, wie sich die Entwicklungsarbeit in einem Eclipse Projekt in der Praxis abspielt. So sind Planung und Umsetzung von Milestones/Releases, Reviews, Team-Koordination, IP-Prozesse bei Verwendung von Third-Party Software bzw. Code-Contributions, Zusammenarbeit mit anderen Eclipse Projekten und Einbindung der Community wichtige Themen, die die tägliche Arbeit prägen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch auf der Anwendung der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel, wie z.B. Versionierungssyteme, Bugtracking-Software, Mailing-Liste, Newsgroup, Projekthomepage und Wiki.

Referent: Frank Appel, Innoopract Informationssysteme GmbH.

Das Eclipse Riena Projekt

Eclipse RCP ist bereits heute eine stabile und bewährte Basis für Rich Client Anwendungen und etabliert sich zunehmend als Plattform im Enterprise Umfeld. Die Riena Plattform bildet die Grundlage für die Erstellung von verteilten Enterprise Applikationen, um den Anforderungen von Anwendungen in diesem Bereich gerecht zu werden.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Unterstützung von Remote Services auf Basis der OSGi - Service Architektur. Ein einheitliches Programmiermodell für Client- und Server-Komponenten und der transparente Zugriff auf Remote Services unterstützen den Entwickler bei der Erstellung von verteilten Anwendungen. Die Komplexität der darunter liegenden Schichten wird dabei weit möglichst vor dem Anwendungsentwickler verborgen. Ein weiterer zentraler Bereich von Riena ist das von dem typischen Workbench-Layout einer RCP Anwendung optisch abweichende User Interface. Im Vordergrund steht hier die optimale Unterstützung von Endanwendern bei der Navigation zwischen den verschiedenen Bereichen von Geschäftsanwendungen.
Die Präsentation gab einen Überblick über den aktuellen Status des Riena Projektes.

Referent: Thorsten Schenkel und Heiko Barth, compeople AG.